Consulate General in Hamburg

Programm Urlaub und Arbeiten (Working Holiday Program)

Deutsche Staatsbürger, die im Rahmen des Memorandums zwischen Argentinien und Deutschland über ein Ferienarbeitsaufenthaltsprogramm ( Memorandum auf Spanisch und Deutsch), eine Einreise nach Argentinien beantragen, müssen vorher das entsprechende Visum erlangen. An diesem Programm dürfen junge Erwachsene teilnehmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung folgende Vorraussetzungen erfüllen:

  • Deutsche Staatsangehörigkeit (Inhaber eines gültigen deutschen Reisepasses)
  • Alter zwischen 18 bis 30 Jahre (einschließlich)
  • Ohne unterhaltsberechtigte Familienmitglieder reisen,  wenn diese über keinen eigenen Aufenthaltstitel verfügen
  • Keine vorherige Teilnahme an diesem Programm
  • Keinen Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis
  • Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für den Lebensunterhalt zu Beginn des Aufenthaltes
  • Rückflugticket nach Deutschland oder Nachweis der nötigen finanziellen Mittel, um  diesen zu  erwerben
  • Kranken- und Unfallversicherung für die gesamte Zeit des Programms mit Abdeckung eines Krankenhausaufenthaltes und Rücktransports
  • Zahlung der entsprechenden Gebühren zur Erteilung des Visums

Es ist zu beachten, dass bei Austellung des Visum für Urlaub und Arbeiten, die Teilehmer eine Gesamtaufenthaltszeit von 12 Monate bekommen, die man nicht verlängern kann. Innerhalb dieses Zeitraums ist eine mehrfache Ein- und Ausreise und eine Erwerbstätigkeit von bis zu 6 Monaten erlaubt, da der Hauptzweck der Reise ein Ferienaufenthalt sein soll.  Ebenso ist eine Teilnahme an Aus- und Weiterbildungskursen, über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten gestattet.

Wie beantragt man ein Visum des Working Holiday Programms?

Der Visumsantrag ist nach vorheriger Terminvereinbahrung persönlich am Generalkonsulat zu beantragen, wobei folgende Dokumente (im Original und eine Kopie) vorzulegen sind:

  • Gültiger deutscher Reisepass, mit mindestens einer unbenutzten Seite;
  • Ein (1) ausgefülltes Antragsformular ( Formular) ( Erklärungen zum Formular in deutscher Sprache). Das Formular darf erst im Konsulat unterschrieben werden;
  • Ein (1) aktuelles Passfoto (Größe 4x4 cm, Frontalaufnahme, mit weißem Hintergrund);
  • Polizeiliches Führungszeugnis, ausgestellt von der entsprechenden deutschen Behörde, ohne Eintragungen in den letzten drei Jahren - mit Apostille (*);
  • Eidesstattliche Erklärung darüber, dass Sie auch keine Vorbestrafungen in anderen Ländern haben (wird im Konsulat bearbeitet);
  • Rückflugticket nach Deutschland, oder den üblichen Wohnort, oder Nachweis von finanziellen Mitteln, um diesen zu erwerben;
  • Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für den Lebensunterhalt für die ersten Monate des Aufenthaltes (mindestens 2500,- Euro). Diese Bedingung kann durch Vorlage von eigenen Konto oder Kreditkartenauszügen (nicht von Dritten!) der letzten drei Monate vor Antragstellung erfüllt werden;
  • Nachweis der Kranken- und Unfallversicherung mit Mindestdeckungssumme von 30.000 Euro, inkl. Abdeckung von Rücktransport im Krankheits- oder Todesfall; gültig ab Tag der Einreise für den gesamten Aufenthalt;
  • Motivationsschreiben mit Informationen über den geplanten Aufenthalt in Argentinien;
  • Visumgebühr: EUR 150,00 (am Tage der Visa-Erteilung  zu entrichten);
  • Gespräch im Konsulat.

Die Erfüllung der genannten Vorraussetzungen gewärleistet nicht die Erteilung des Visums. Darüber entscheidet explizit der argentinische Staat.

Die Bearbeitungdauer des Antrags beträgt 15 Tage. Um Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden, ist es wichtig, dass am Tag der Antragstellung alle Unterlagen vorhanden sind.

Mit erteiltem Visum werden von der Tourismusbehörde der Stadt Buenos Aires eine Reihe von Begünstigungen angeboten.

Mehr Information unter:

https://turismo.buenosaires.gob.ar/en/basic-page/work-and-traveller

(*) Das Führungszeugnis muss beim Bundesverwaltungsamt in Köln www.bundesverwaltungsamt.de, Hotline 0228-993584100) mit einer „Apostille“ versehen und von einem im Wirkungsbereich des Argentinischen Generalkonsulates-Hamburg vereidigten Übersetzer ins Spanische übersetzt werden. Die Übersetzung muss ebenfalls mit einer Apostille versehen werden.